08.02.2010  08:42 Uhr

minibusiness.de
Marktplatz für neue Existenzen

Tönisvorst. Innerhalb von vier Wochen nach dem Start Anfang Januar hat sich das Internet-Portal minibusiness.de nach eigenen Angaben zum größten deutschen Marktplatz für kleine Existenzen entwickelt. Das Start-Up hat seinen Sitz in Tönisvorst.

Der Bundestags-abgeordnete Uwe Schummer würdigte den Einsatz des komplett privat finanzierten Unternehmens mit einem Besuch in den Büroräumen des Portalbetreibers xsBO GmbH & Co. KG. Dessen Gründer und Geschäftsführer Burkhard Küppers verfolgt mit dem Angebot auch soziale Aspekte: „Ich wollte mich immer schon mit einem Unternehmen selbstständig machen, das etwas bewirkt, was die Menschen wirklich brauchen. minibusiness.de hat das Potenzial, Tausenden zu neuen Existenzen und Arbeitsplätzen zu verhelfen.“

Neue Chancen mit Mikrokrediten

Besonders freut den Bundestagsabgeordnete, dass aus dem Kreis Viersen eine Initiative kommt, die Menschen bundesweit Perspektiven und Auswege aus der Wirtschaftskrise zeigt. Gerade im Zusammenhang mit dem soeben erteilten Auftrag des Bundesministeriums an die GLS-Bank, das Mikrokreditgeschäft in Deutschland flächendeckend auszubauen, sei eine solche Initiative von großem Wert.

Portalgründer Küppers: „Die ersten Ideen für minibusiness.de kamen mir, als ich selbst nach einer Existenzgrundlage suchte. Ich stellte fest, dass es bis dato kein Angebot gab, das alle Möglichkeiten, Ideen und Existenzmöglichkeiten bündelte. Jedenfalls nicht im Rahmen dessen, was auch Normalverdiener finanzieren können.“

Sammelstelle für Angebote, Ideen und Technologien

Das neuartige Portal sammelt alle Angebote, Ideen, Technologien und Systeme für Kleinstexistenzen - mit einer Anfangsinvestition ab wenigen Euro bis maximal 100.000 Euro. Dazu gehört der Bauchladen ebenso wie ein Finanzierungsangebot, die Gewerbeimmobilie zur Miete wie das Franchise-Konzept oder eine Handelsvertretung. Gründer und Unternehmen finden hier kostenlos und gebührenfrei alles, was Anbieter und Hersteller inserieren. Diese zahlen jeweils eine geringe Gebühr pro Inserat - unabhängig davon, was ihr Angebot kostet und in welcher Auflage sie es verkaufen.


 

(Redaktion)

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