05.08.2009  13:30 Uhr

Webseiten-Baukasten
Jimdo feiert: 1 Million Jimdo-Pages

Hamburg. Der Hamburger Webseiten-Baukasten Jimdo hat die Marke von einer Million mit dem Service angelegten Webseiten passiert. Bildlich vorgestellt könnte man damit – alle Jimdo-Pages inklusive Unterseiten ausgedruckt – nun die 3000 Kilometer lange Strecke Hamburg – Kairo pflastern.

1 Million – und kein Ende in Sicht

Nur ein halbes Jahr nach Bekanntgabe der 500.000sten angelegten Jimdo-Page hat sich die Zahl verdoppelt - die bedeutende Marke von einer Million Webseiten ist geknackt, Wachstum weiterhin exponentiell ansteigend. „Die Nachfrage nach professionellem und einfachem Webseiten-Bau, wie Jimdo ihn bietet, ist noch lange nicht gesättigt“, weiß Matthias Henze aus dem Gründer-Trio. „Die Nutzer haben gemerkt, dass gutes Design und ein einfaches Pflegesystem nicht teuer sein müssen. Dank unseres JimdoPro-Paketes bezahlen sie für einen professionellen Web-Auftritt lediglich 5 Euro im Monat.“ Besonders gern nutzen Jimdo-User die Bildergalerie: aktuell sind üner 32,5 Millionen hochgeladene Bilder in mehr als 2 Millionen Bildergalerien online.

Zeit für neue Ziele

Mit so starken Nutzerzahlen im Rücken kann das Augenmerk vollständig auf die Rentabilität des jungen Unternehmens gelegt werden. „Noch dieses Jahr wollen wir schwarze Zahlen schreiben“, so Henze. Jimdo finanziert sich über das Bezahl-Paket JimdoPro, das anspruchsvollen Nutzern, Freiberuflern und kleinen Unternehmen eine eigene Domain mit passender E-Mail Adresse, eine werbefreie Webseite, detaillierte Statistiken, ein Newsletter-System und vieles mehr bietet. „Ein weiteres Produkt ist übrigens bereits in Planung“, verrät Henze.

Hamburg vs. Silicon Valley

Die drei Jimdo-Gründer Matthias Henze, Christian Springub und Fridtjof Detzner können bereits heute auf eine junge, aber spannende Unternehmens-Geschichte zurückblicken. Im Februar 2007 aus der gemeinsamen Firma NorthClick ausgegründet, entwickelte sich der Webseitenbaukasten Jimdo rasend schnell, wie die Userzahlen beweisen. Auch die Google Trends 1 sprechen für das Web-Startup aus Hamburg: Hier hat Jimdo die Konkurrenz aus den USA überholt und darf sich zu Recht zu den drei stärksten Web2.0 Homepage-Baukästen weltweit zählen. Um das zu erreichen, setzten die Hamburger von Anfang an auf Internationalität: Mittlerweile ist der beliebte Service in acht verschiedenen Sprachversionen (Deutsch, Englisch, Chinesisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch und Japanisch) verfügbar, wird weltweit genutzt und von namenhaften Investoren wie den Samwer-Brüdern (jamba, alando.de) und United Internet unterstützt.

Als Kooperationspartner haben die Nordlichter unter anderem die 1&1 Internet AG und eine Tochter von Japans zweitgrößtem Telekommunikationsunternehmen, KDDI Web Communications, auf der Haben-Seite. Diese Partner und das heutige Überschreiten der 1 Million-Grenze bringen das junge Unternehmen seinem großen Ziel wieder einen Schritt näher: in naher Zukunft als Standard und Synonym für einfachen Webseitenbau zu stehen.


 

(Redaktion)

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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Jimdo

 


 

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